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Rückblick & Highlights zu Azumutas Hannover Messe 2025

Ein Rückblick auf Azumutas Präsenz auf der Hannover Messe 2025 mit Highlights vom Messestand, Live-Demos, Einblicken des Teams und den wichtigsten Erkenntnissen zu MES, vernetzten Mitarbeitenden und dazu, wie AI die Zukunft der Fertigung prägt.

Das Azumuta-Team an seinem Messestand auf der Hannover Messe 2025, vor einem blauen Display mit dem Slogan „Connected Workers. Smarter MES. No bullshit.“ Im Hintergrund sind ein sichtbarer Demoaufbau und Branding-Elemente zu sehen.
Veröffentlicht am:
11 April 2025
Aktualisiert am:
16 April 2025
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Die Hannover Messe 2025 war schlichtweg ein Spektakel. Als eine der größten Industriemessen der Welt zog sie rund 4.000 Aussteller und deutlich mehr als 120.000 Besucher aus aller Welt an​. Mitten unter den Ständen und in den geschäftigen Menschenmengen zog ein Aussteller besonders die Blicke auf sich und sorgte für Gesprächsstoff: Azumuta.

Dieser Artikel beleuchtet Azumutas Teilnahme an der Hannover Messe 2025 und vermittelt ein Bild des lebendigen Standdesigns, der energiegeladenen Teampräsenz und davon, wie die interaktiven Demos die Besucher einbanden.

Wir sprechen darüber, warum der Slogan auf den T-Shirts nicht nur zum Schmunzeln gedacht war, sondern eine umfassendere Mission verkörperte: die Begeisterung für die Fertigung wiederzubeleben. Außerdem betrachten wir, wie die Hannover Messe Azumuta klar als MES-Anbieter der nächsten Generation positionierte, und werfen einen Blick auf die breiteren Trends der Messe, insbesondere die allgegenwärtige Präsenz von AI.

Azumuta auf der Hannover Messe

Ein Stand, der heraussticht

In Halle 17, dem Bereich für digitale Ökosysteme, präsentierte Azumuta seine Plattform klar und zugänglich. Der Stand verfügte über drei interaktive Demo-Arbeitsplätze, an denen Besucher praxisnah kennenlernen konnten, wie Azumuta Entscheidungsträger und Shopfloor-Teams unterstützt.

Deutlich sichtbar am Stand präsentiert wurde der Slogan: Connected Worker. Smarter MES. No bullshit. Die Botschaft brachte Azumutas Positionierung auf den Punkt: eine praxisnahe Plattform für reale Produktionsumgebungen, mit Fokus auf Klarheit und Benutzerfreundlichkeit statt auf Marketingjargon. Das Ziel war nicht, mit Buzzwords zu beeindrucken, sondern zu zeigen, was das System tatsächlich leistet und wie es sich in den Betriebsalltag integrieren lässt.

Team Azumuta im einheitlichen Look

Azumuta war mit Teammitgliedern aus Marketing, Customer Success, Vertrieb, Partnerschaften und dem Management vertreten, darunter auch der CEO. Während der gesamten Messe lag der Fokus auf Nahbarkeit: Gespräche beginnen, die Plattform live zeigen und Feedback von Herstellern jeder Größe aufnehmen. Das Team trug weiße T-Shirts mit einer Botschaft, die Blicke auf sich zog und viele Fragen und Gespräche auslöste (mehr dazu unten).

„Make Manufacturing Sexy Again”

Ja, genau diese Worte standen auf den Shirts. Und ja, sie brachten die Leute ins Gespräch.

Die Fertigung hat einen langen Weg zurückgelegt, doch ihr öffentliches Image hat nicht immer Schritt gehalten. Azumuta wollte die Vorstellung hinterfragen, dass Fertigung langweilig oder veraltet sei. Der Slogan war, so augenzwinkernd er auch klingt, ein Mittel, um ein echtes Gespräch darüber anzustoßen, dass moderne Produktion intelligent, digital und ja, sogar cool ist.

Manche lachten, manche machten Fotos, aber noch mehr blieben stehen und fragten, worum es dabei eigentlich ging. Für Azumuta war es kein Gag, sondern Ausdruck eines übergeordneten Ziels des Unternehmens: die Fertigung attraktiver zu machen – sowohl in der Praxis als auch in der Wahrnehmung –, indem Teams mit den Werkzeugen ausgestattet werden, die sie brauchen, um effizient, kollaborativ und mit größerer Transparenz zu arbeiten.

Azumuta-Teammitglieder auf der Hannover Messe 2025 in weißen T-Shirts mit dem Slogan „Make Manufacturing Sexy Again“ und einer stilisierten Fabrikgrafik. Im Hintergrund ist die Standrückwand mit „Connected Workers. Smarter MES. No bullshit.“ zu sehen.

Azumutas Positionierung in der MES-Landschaft

Auffällige Shirts und informelle Gespräche mögen Aufmerksamkeit erzeugen, doch die Besucher an Azumutas Stand waren in erster Linie dort, um zu sehen, wie die Plattform in der Praxis funktioniert. Die Hannover Messe bot die Gelegenheit, Azumuta als modernes MES zu präsentieren – eines, das sich nicht nur auf Daten und Systeme konzentriert, sondern auch auf die Menschen, die damit arbeiten.

MES-Software wird oft als komplex und auf große Fabriken zugeschnitten wahrgenommen. Azumuta wollte den Besuchern der Hannover Messe zeigen, dass ein MES auch anders sein kann: stärker vernetzt, intuitiver und ebenso für Menschen auf dem Shopfloor wie für Führungskräfte entwickelt.

Im Unterschied zu anderen MES-Anbietern, die vor allem Maschinendaten und Backend-Integration in den Vordergrund stellen, liegt Azumutas Fokus auf dem Erlebnis der Mitarbeitenden an der Frontline. Die Demos zeigten, wie die Plattform Bediener, Teamleiter und Ingenieure in Echtzeit miteinander verbindet.

Team Azumuta sprach über Funktionen wie digitale Arbeitsanweisungen, Skill-Matrizen für Schulungen, sofortige Problemmeldung und Echtzeit-Dashboards – alles zugänglich in einem integrierten System. Jede Funktion unterstrich Azumutas Identität als Next-Gen-MES, das alles nahtlos zusammenführt.

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Connected Worker zum Anfassen

Damit Besucher die Funktionsweise der Plattform im Kontext besser erleben konnten, richtete Azumuta drei Live-Demo-Arbeitsplätze ein, die jeweils einer realen Montagestation nachempfunden waren, wie man sie auf dem Shopfloor findet. Ausgestattet mit Werkzeugen, Musterteilen, Barcode-Scannern und Monitoren zeigten die Stationen, wie digitale Arbeitsanweisungen, Datenerfassung und Qualitätsprüfungen in einer Umgebung zusammenkommen.

Im Laufe des Tages führten Teammitglieder Besucher durch verschiedene Szenarien, etwa Schritt-für-Schritt-Montageaufgaben, die durch Barcode-Scans ausgelöst wurden, oder wie Probleme in der Linie in Echtzeit markiert und dokumentiert werden können. Anstelle statischer Präsentationen bot das Setup einen greifbareren Einblick darin, wie die Software Bediener während der Produktion unterstützt.

Das Ziel war nicht, mit Komplexität zu beeindrucken, sondern zu zeigen, wie Azumuta in alltägliche Fertigungsaufgaben passt: Bediener klar anleitet, dabei nützliche Daten erfasst und diese Informationen für Teamleiter und Ingenieure zugänglich macht.

Die Arbeitsplätze wurden ganz natürlich zu einem Ort, an dem Gespräche begannen, weil Menschen stehen blieben, zusahen und Fragen stellten. Für viele Besucher half das dabei, die Verbindung zwischen Azumutas Versprechen und der tatsächlichen Nutzung in der Praxis herzustellen.

Nahaufnahme eines Computerbildschirms am Azumuta-Stand mit einer 3D-digitalen Arbeitsanweisung für die Montage eines Rollers. Eine Hand zeigt auf den Bildschirm und demonstriert interaktive Anleitung in einem realen Produktionsszenario.

Highlights der Hannover Messe

Die Hannover Messe dreht sich nicht nur um einzelne Aussteller – sie ist auch ein Barometer für Branchentrends. Im Jahr 2025 hallten bestimmte Themen durch die Messehallen und zeichneten ein Bild davon, wohin sich industrielle Technologie entwickelt.

Hier sind einige zentrale Trends der Hannover Messe 2025, die den Hintergrund für Azumutas eigene Geschichte bildeten.

AI überall – vom Hype zur Praxis

Artificial Intelligence war das Akronym der Messe. Von großen multinationalen Ständen bis zu kleinen Start-ups wurde AI in Produkten für Predictive Maintenance, Supply-Chain-Optimierung, Energiemanagement und vieles mehr beworben. Generative AI, ein Konzept, das vor wenigen Jahren kaum präsent war, wurde nun in industriellen Design-Tools und Customer-Service-Chatbots demonstriert.

Man konnte autonome Roboter sehen, die sich durch die Stände bewegten, AI-gesteuerte Kameras für die Qualitätsprüfung und unzählige Banner mit dem Hinweis auf „AI-powered“-Lösungen. Als Besucher konnte man fast zu dem Schluss kommen, dass ein Produkt ohne AI eher die Ausnahme war.

In vielen Foren ging das Gespräch über den Hype hinaus und behandelte, wie AI tatsächlich auf dem Shopfloor umgesetzt wird – zugleich war klar, dass manche Unternehmen „AI“ weiterhin eher als Buzzword denn als konkrete Funktion nutzten.

Digitale Zwillinge und Simulation

Aufbauend auf den Vorjahren war die Technologie digitaler Zwillinge (virtuelle Abbilder physischer Systeme) prominent vertreten. Unternehmen präsentierten 3D-Simulationen ganzer Werke, die in Echtzeit liefen, um Prozesse zu optimieren. Oft war dies mit AI- und IoT-Datenströmen gekoppelt.

Die großen Automatisierungsanbieter zeigten beeindruckende Demos, bei denen man einen Parameter im digitalen Modell verändern und beobachten konnte, wie sich ein physischer Prozess entsprechend anpasste. Das ist futuristisch – und die Besucher waren beeindruckt, wie weit die Simulationsgenauigkeit inzwischen ist.

Robotik und Cobots

Auf der Hannover Messe 2025 waren Roboter aller Formen und Größen unterwegs oder bei der Arbeit zu sehen. Besonders beliebt waren kollaborative Roboter („Cobots“), die dafür ausgelegt sind, sicher mit Menschen zusammenzuarbeiten. An vielen Ständen konnten Besucher einem Cobot eine Aufgabe „beibringen“, indem sie seinen Arm bewegten und so zeigten, wie einfach er neue Tätigkeiten lernen kann.

Von Lager-Picking-Armen bis hin zu filigranen Montagerobotern wird die mechanische Belegschaft intelligenter und zugänglicher. Dieser Trend passt eng zu Unternehmen wie Azumuta, denn eine Connected-Worker-Plattform könnte eines Tages menschliche und robotische Aufgaben nahtlos koordinieren.

Menschzentrierte Technologie

Interessanterweise betonten viele Präsentationen trotz des gesamten Hightech-Glanzes das menschliche Element – ganz ähnlich wie Azumutas Fokus. Es ging darum, Mitarbeitende mit besseren Werkzeugen zu befähigen, die Arbeitssicherheit durch digitale Lösungen zu verbessern und dem Fachkräftemangel in der Industrie zu begegnen, indem neue Talente mit intuitiver Technologie geschult werden.

Konzepte aus Industry 5.0 (mit Fokus auf menschenzentrierte und nachhaltige industrielle Entwicklung) tauchten in den Diskussionen ebenfalls auf. Das war ermutigend: Nach Jahren der Visionen von „Lights-out Factories“ (vollautomatisierte Anlagen ohne Menschen) schwingt das Pendel zurück hin zur Erkenntnis, dass der Mensch im Zentrum der Fertigung bleibt – unterstützt durch Technologie statt von ihr ersetzt.

Jenseits der AI-Buzzwords

Wenn ein Wort die Hannover Messe 2025 zusammenfassen könnte, dann wäre es vielleicht „AI“. Doch wie wir beobachtet haben, nutzten nicht alle diesen Begriff mit derselben inhaltlichen Substanz. Viele Stände warben mit „AI-powered“ auf ihren Displays, ohne klar zu erklären, was das eigentlich bedeutet.

Mitunter wirkte es so, als würde schon die bloße Präsenz von AI – selbst in einer nebensächlichen Rolle – als revolutionäre Funktion vermarktet. Im Gegensatz dazu verfolgte Azumuta einen erfreulich zurückhaltenden Ansatz in Bezug auf Artificial Intelligence – am besten beschrieben mit der Metapher „AI is like electricity.“

Azumutas CEO Batist Leman steht vor großen industriell wirkenden Fenstern. Er trägt ein weißes Hemd und lächelt in die Kamera, eine Hand an der Hüfte. Im Hintergrund ist ein unscharfer Blick auf Gebäude und Grünflächen außerhalb der Fenster zu sehen.

Es gibt da draußen eine Überdosis an AI bullshit. Wenn Sie AI in Ihrem Produkt einsetzen, müssen Sie sie so erklären, dass sie leicht verständlich ist. Bei Azumuta behandeln wir AI wie Strom: leistungsstark, integriert und intuitiv in der Anwendung.

Batist Leman

CEO und Gründer

Betrachten Sie Strom im Kontext von Technologie: Er ist absolut essenziell, lässt im Hintergrund alles laufen, und doch geht niemand auf einer Tech-Messe herum und prahlt damit, dass sein Produkt Strom nutzt – das wird vorausgesetzt, er ist Versorger und Enabler zugleich.

Azumutas Haltung zu AI ist ähnlich. Die Plattform nutzt AI und Machine Learning durchaus auf verschiedene Weise (zum Beispiel zur automatisierten Erstellung von Arbeitsanweisungen). Azumuta macht AI jedoch weder zum Mittelpunkt seines Marketings noch zum Kern des Nutzererlebnisses; stattdessen arbeitet AI als Kraft im Hintergrund und verbessert das Gesamtsystem.

Wir haben beobachtet, dass die Hannover Messe 2025 insgesamt eine Reifung industrieller AI zeigte – weniger rein hypothetisch, mehr reale Implementierungen. Tatsächlich hieß es in einem Analystenbericht von der Veranstaltung, dass „AI was far more than a buzzword at Hannover Messe 2025—it emerged as the event’s central nervous system.”. Daran ist etwas Wahres: AI war die Grundlage vieler Demos und ernsthafter Diskussionen. Azumutas Ansatz besteht darin, AI als Teil des Systems zu behandeln und nicht als Schlagzeile.

In Azumuta ist AI eine Enabling-Technologie, die sich durch die gesamte Plattform zieht: durch Funktionen wie Azumuta Intelligence, das dabei hilft, Dokumente in strukturierte Arbeitsanweisungen umzuwandeln oder sie für mehrsprachige Teams zu übersetzen. Statt auffälliger Botschaften in Leuchtschrift am Stand erlebten Besucher die Vorteile direkt in den Demos, etwa die schnelle Dokumentenkonvertierung oder die einfache Übersetzung.

Die Strom-Metapher spiegelt wider, wie Azumuta Technologie im Allgemeinen versteht: nützlich, eingebettet und darauf ausgerichtet, die tägliche Arbeit zu unterstützen. Anstatt die Aufmerksamkeit auf die Komplexität hinter den Kulissen zu lenken, ist das Ziel, die Erfahrung für die Menschen, die damit arbeiten, praktisch zu halten.

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