Quick FAQs to get you up to speed
Die IT-Infrastruktur von Azumuta ist ein cloudbasiertes, skalierbares System, das für einen sicheren Datenaustausch in Echtzeit, Integrationen und digitale Fertigungslösungen entwickelt wurde.
Sie beseitigt manuelle Datenverfolgung, ineffiziente Kommunikation und Sicherheitsrisiken und ermöglicht eine nahtlose Zusammenarbeit und Automatisierung in der Fertigung.
- Cloudbasierte Plattform – Sicherer Fernzugriff auf Daten jederzeit und von überall.
- Skalierbarkeit – Passt sich wachsenden Anforderungen in der Fertigung an.
- API-Integrationen – Verbindet ERP, MES und andere Fabriksysteme.
- Datensicherheit & Compliance – Erfüllt GDPR und branchenspezifische Cybersicherheitsstandards.
- Echtzeitsynchronisierung – Aktualisiert Arbeitsanweisungen und Berichte sofort.
Ja. Die Infrastruktur von Azumuta erfüllt GDPR, ISO-Sicherheitsstandards und Verschlüsselungsprotokolle auf Enterprise-Niveau und gewährleistet so Datenschutz und regulatorische Compliance.
Ohne sie sind Unternehmen mit Systemausfällen, Cybersicherheitsbedrohungen, ineffizienten Workflows und Schwierigkeiten bei der Skalierung ihrer Abläufe konfrontiert.
- Automatisiert Workflows – Reduziert manuelle Dateneingabe und Fehler.
- Verbessert die Zusammenarbeit in Echtzeit – Teams bleiben mit Live-Änderungen auf dem Laufenden.
- Gewährleistet Datensicherheit – Schützt sensible Informationen vor Sicherheitsverletzungen.
- Optimiert die Systemleistung – Schneller, zuverlässiger Zugriff auf kritische Daten.
Dieser Leitfaden bietet einen detaillierten Einblick in die IT-Infrastruktur von Azumuta und konzentriert sich auf ihre Architektur, Konnektivitätsoptionen und Sicherheitsprotokolle. Die Plattform von Azumuta wurde für die Anforderungen von Fertigungsumgebungen entwickelt und unterstützt die zentrale Verwaltung und Kommunikation über Geräte, Tools und externe Systeme hinweg.
Plattformarchitektur
Die Plattformarchitektur von Azumuta zentralisiert Verwaltung, Konnektivität und Datenfluss und schafft damit den Rahmen für effiziente Fertigungsabläufe. Zu den zentralen Komponenten gehören der Azumuta Cloud-Server, die Einrichtung von Arbeitsplätzen, Authentifizierungsprozesse und Softwareschnittstellen, die sowohl administrative Aufgaben als auch Tätigkeiten auf dem Shopfloor effektiv unterstützen.
Azumuta Server
Im Zentrum der IT-Architektur von Azumuta steht der Azumuta Server, der den Plattformbetrieb zentralisiert und alle Geräte, Arbeitsplätze und Peripheriewerkzeuge verbindet.
Der Server ist hochgradig anpassungsfähig und bietet Bereitstellungsoptionen für unterschiedliche Sicherheits- und Zugriffsanforderungen, entweder über:
- Internetbasierter Server: Diese Option bietet Flexibilität und Fernzugriff, sodass Sie sich von jedem Standort aus verbinden können.
- Private Cloud: Bei strengen Sicherheitsanforderungen kann Azumuta in einer Private Cloud bereitgestellt werden, auf die nur über VPN zugegriffen werden kann, was eine zusätzliche Sicherheitsebene schafft.
Diese Bereitstellungsoptionen gewährleisten eine sichere, zuverlässige Konnektivität über Geräte und Systeme hinweg und passen sich an die Anforderungen moderner Fertigungsumgebungen an.
Arbeitsplätze und Hub-Einrichtung
Azumuta-Arbeitsplätze, darunter PCs und Tablets, verbinden sich direkt über einen Browser mit dem Azumuta Server und ermöglichen eine schlanke Einrichtung ohne zusätzliche Softwareinstallation. In Umgebungen mit spezifischen Tools oder erweiterten Integrationen fungiert der optionale Azumuta Hub als Gateway und verwaltet die Verbindungen zwischen Geräten und dem Server.
Der Hub ermöglicht einen nahtlosen Datenaustausch und die Kommunikation mit Tools, die eine komplexere Integration erfordern. Diese Einrichtung stellt sicher, dass Bediener direkten Zugriff auf die Funktionen von Azumuta für effiziente Shopfloor-Abläufe haben, während der Hub bei Bedarf erweiterte Interaktionen im Hintergrund verwaltet. Dieser duale Ansatz verbindet Einfachheit mit robuster Konnektivität für spezialisierte Werkzeuge.
Authentifizierung und Zugriffskontrolle
Azumuta verwendet ein flexibles Authentifizierungssystem, das sowohl administrative Anforderungen als auch die Bedürfnisse von Bedienern berücksichtigt. Benutzer können sich über drei primäre Methoden anmelden:
- Einmaliger QR-Code: Administratoren können für sich selbst oder für Bediener einen personalisierten QR-Code generieren, der einen schnellen einmaligen Zugriff auf die Plattform ermöglicht.
- E-Mail-Login: Benutzer können sich mit ihrer Unternehmensdomain, ihrer E-Mail-Adresse und ihrem Passwort anmelden und erhalten so eine sichere und unkomplizierte Zugriffsoption.
- Kennungs-Login: Diese Methode bietet eine zusätzliche Möglichkeit zur Authentifizierung und unterstützt unterschiedliche betriebliche Setups.
Diese Optionen bieten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Komfort und Sicherheit und sind auf die verschiedenen Rollen und Workflows auf der Plattform zugeschnitten. Fortschrittliche Authentifizierungstechnologien wie RFID sind zudem auf zukünftige Kompatibilität ausgelegt, um den freihändigen Zugriff weiter zu verbessern.
Azumuta Software
Der Azumuta Server betreibt eine webbasierte Anwendung, auf die über jeden modernen Internetbrowser zugegriffen werden kann. Sie umfasst die Admin View, die für die Verwaltung von Arbeitsanweisungen, die Konfiguration von Geräten und das Einrichten von Stationen ausgelegt ist und Aufsichtspersonen und Managern die für die operative Steuerung erforderlichen Werkzeuge bereitstellt.
Für Shopfloor-Bediener bietet Azumuta eine dedizierte Operator View, auf die über die Azumuta App zugegriffen werden kann. Diese Bedienoberfläche konzentriert sich ausschließlich auf die Funktionen, die für die effiziente Ausführung von Aufgaben auf dem Shopfloor erforderlich sind.
Peripherie-Plugins
Die Plattformarchitektur von Azumuta unterstützt eine Vielzahl von Peripherie-Plugins, die spezialisierte Werkzeuge und Geräte in die Fertigungsumgebung integrieren. Durch den Einsatz offener Protokolle stellen diese Plugins die Kompatibilität mit verschiedenen Geräten sicher und ermöglichen flexible und effiziente Setups.
Für die Verbindung mit dem Azumuta Hub muss jedes Peripheriegerät so konfiguriert werden, dass es ein bestimmtes Hub-Plugin verwendet. Diese Plugins ergänzen die Kerndienste von Azumuta durch gezielte Funktionen und erweitern die Fähigkeiten der Plattform, um spezifische betriebliche Anforderungen zu erfüllen.
- Drehmomentschlüssel: unterstützt mehrere Marken wie Atlas Copco und Crane unter Verwendung des offenen AtlasCopco-Protokolls. Die Plattform kommuniziert bidirektional mit dem Schlüsselcontroller, sendet Konfigurationseinstellungen an den Schlüssel und empfängt Anziehergebnisse, wodurch präzise Abläufe und zuverlässige Datenrückmeldungen sichergestellt werden.
- RayTemp Bluetooth-Temperaturpistole: kompatibel mit Geräten wie ThermoWorks RayTemp für die Infrarot-Temperaturerfassung in Echtzeit. Ideal für Workflows, die präzise Messungen und automatisierte Protokollierung erfordern.
- Dymo LabelWriter: automatisiert den Etikettendruck über Geräte wie den Dymo LabelWriter 550 und 450. Etiketten werden direkt aus Azumuta erzeugt, wodurch manuelle Aufgaben und potenzielle Fehler reduziert werden.
- Fischer FMP30-40: ein Plugin für spezialisierte Messwerkzeuge wie den Fischer FMP30-40, das kundenspezifische Anforderungen unterstützt und die Anpassungsfähigkeit von Azumuta an spezifische Hardwareanforderungen hervorhebt.
- MQTT Plugins: Das MQTT Client-Plugin ermöglicht die Kommunikation mit IoT-Geräten, während das MQTT Broadcast-Plugin Benutzeraktionen an ein bestimmtes MQTT-Topic sendet. Diese ermöglichen den Datenaustausch und erlauben externen Systemen, auf Azumuta-Ereignisse zu reagieren oder kundenspezifische Workflows zu integrieren.
- Ohaus Waagen-Plugin: verbindet Ohaus-Waagen, um Gewichtsmessungen in Echtzeit zu erfassen, und unterstützt die automatisierte Datenerfassung für Qualitätskontrollprozesse.
Wie kommuniziert Azumuta mit Montagewerkzeugen?
Azumuta kommuniziert mit verschiedenen Geräten über diese Protokolle und ermöglicht so einen reibungslosen Datentransfer und eine zuverlässige Steuerung:
- Serial/RS232
- HTTPS
- TCP/IP
- Bluetooth Low Energy
Diese Protokolle ermöglichen präzisen Datenaustausch und Steuerung in Echtzeit und unterstützen sowohl moderne IoT-fähige Geräte als auch ältere Anlagen.
Das flexible Peripherie-Setup berücksichtigt auch Werkzeuge und Geräte, die nicht nativ von Azumuta unterstützt werden, und nutzt dafür offene Standards und anpassbare Integrationsoptionen. Für diese Geräte können kundenspezifische Plugins entweder vom Team von Azumuta oder von einem vertrauenswürdigen Partner entwickelt werden, um eine nahtlose Integration und Funktionalität sicherzustellen, die auf spezifische betriebliche Anforderungen zugeschnitten ist.
Benötigen Sie eine kundenspezifische Integration?
Teilen Sie uns Ihre individuellen Integrationsanforderungen mit, und Azumuta hilft Ihnen dabei, die perfekte Lösung zu finden.
Wie kommuniziert Azumuta mit Industriemaschinen?
Azumuta ermöglicht eine nahtlose Kommunikation mit Industriemaschinen mithilfe verschiedener Technologien und Protokolle und sorgt so für Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Fertigungsanforderungen. Dazu gehören:
- REST API: Datenaustausch und Interaktion in Echtzeit mit Maschinen wie WinCC oder PLC-Systemen.
- OPC UA: Standardisiertes industrielles Protokoll für sicheren und konsistenten Datenaustausch.
- MQTT: Schlankes Messaging-Protokoll, ideal für IoT-Anwendungen in Echtzeit, etwa zur Übertragung von Sensordaten oder Maschinenparametern.
- Netzwerkfreigaben (FTP/SFTP): Dateibasierte Kommunikation, bei der Maschinen Dateien (z. B. Konfigurations- oder Log-Dateien) ablegen, die Azumuta verarbeitet und nutzt.
Zum Beispiel kann eine Maschine, die mit WinCC oder einem PLC-System läuft, nach Abschluss eines Produktionszyklus ein Audit in Azumuta auslösen. Die Maschine signalisiert Azumuta, das Audit zu starten, und sperrt sich selbst, um eine weitere Produktion zu verhindern, bis die Aufgabe abgeschlossen ist.
Die Maschine fragt Azumuta periodisch über Protokolle wie REST API oder OPC UA ab, um den Status des Audits zu prüfen. Sobald der Bediener das Audit in Azumuta abgeschlossen hat, typischerweise über ein Tablet oder einen Arbeitsplatz, wird der Status aktualisiert. Die Maschine erkennt den Abschluss, entsperrt sich und nimmt die Produktion wieder auf. Dieses Setup setzt Qualitätsprüfungen durch und erhält zugleich die Systemautonomie, da Azumuta keinen direkten Zugriff auf die Maschine benötigt.
Ein weiteres Beispiel ist, dass Azumuta Maschinen nach Echtzeitdaten wie Temperaturwerten oder Betriebsparametern während eines Workflows oder Audits abfragt. Mithilfe von Protokollen wie MQTT oder REST API sendet die Maschine die angeforderten Daten an Azumuta zurück, wo sie zur Analyse protokolliert oder in der Oberfläche für Bediener angezeigt werden können. Dies erleichtert fundierte Entscheidungen auf Basis von Live-Metriken und stellt sicher, dass Produktionsprozesse mit Qualitätsstandards übereinstimmen.
Erweiterungen über API
Die REST API von Azumuta erleichtert die Integration mit externen Systemen und ermöglicht den bidirektionalen Datenaustausch mithilfe standardisierter Methoden und Formate. Ihre vorhersehbare Struktur sorgt für zuverlässige Verbindungen zu Drittsystemen und vereinfacht Automatisierung und Datenaustausch. Für eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit ist außerdem eine OpenAPI-Spezifikation für die einfache Integration mit externen Tools verfügbar.
Durch den Einsatz von Triggern und Echtzeit-Updates stellt die Azumuta API sicher, dass externe Systeme mit der Plattform synchronisiert bleiben. So können ERP-Systeme beispielsweise die API nutzen, um Arbeitsanweisungen auf Basis von Produktionsaufträgen abzurufen. Sobald Aufgaben abgeschlossen sind, fließen Updates zurück an das ERP, wodurch plattformübergreifend präzise und aktuelle Datensätze erhalten bleiben.
Diese Funktionalität vereinfacht Fertigungs-Workflows und unterstützt eine einheitliche Datenumgebung, indem sie eine nahtlose Konnektivität über Systeme hinweg sicherstellt. Die API-Architektur ist darauf ausgelegt, technischen Teams die Erstellung flexibler, skalierbarer Integrationen zu ermöglichen, die auf spezifische Fertigungsanforderungen abgestimmt sind.
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Azumuta Sicherheit & Resilienz
Azumuta nutzt eine robuste Strategie für Datenspeicherung und Backups, um Datenintegrität, Sicherheit und Geschäftskontinuität sicherzustellen. Betriebsdaten werden in Datenbanken mit eingeschränktem Zugriff gespeichert, um sensible Informationen zu schützen und die Datenintegrität über alle Systeme hinweg zu wahren.
Azumuta setzt auf Cloud-Speicherlösungen wie Amazon S3, die ein ausgewogenes Verhältnis aus Skalierbarkeit und strengen Sicherheitsprotokollen bieten. Um zusätzlich vor versehentlichem Datenverlust zu schützen, werden regelmäßige Backups durchgeführt, die im Fall von Störungen eine schnelle Wiederherstellung ermöglichen.
Dieser umfassende Ansatz für Datenspeicherung und Wiederherstellung stellt sicher, dass Azumuta die hohen Standards moderner Fertigungsumgebungen erfüllen kann und Zugänglichkeit mit fortschrittlichen Datenschutzmaßnahmen verbindet.