Erweiterte Produktprüfungen

Aktualisiert

Neben den zuvor genannten grundlegenden Produktprüfungen gibt es auch erweiterte Produktprüfungen [diejenigen, die wir im Bild unten hervorgehoben haben]:

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Aktionsbasierte Prüfungen

Druckprüfung

Bevor Sie eine Druckprüfung verwenden, sollten Sie vorher einen Docx-Bericht angelegt haben.

Was bei dieser Prüfung passiert: Sie können in einem Schritt einer Arbeitsanweisung eine „Drucken“-Schaltfläche einrichten. Wenn ein Bediener darauf tippt, lädt das Gerät des Bedieners automatisch einen Produktauftrags-Docx-Bericht herunter, den Sie zuvor konfiguriert haben. Dieser Ablauf ermöglicht es Ihren Bedienern, jeden Produktauftragsbericht in einer Instanz abzurufen. So funktioniert das:

docs print check

  1. Vorschau für den Bediener: Sie erhalten einen Eindruck, wie es auf dem Gerät des Bedieners aussieht.
  2. Wählen Sie hier den Produktauftrags-Docx-Bericht aus, den Ihr Bediener herunterladen soll.
  3. Hier können Sie den Namen der Datei festlegen, die Ihr Bediener herunterladen wird.
  4. In der Standardeinstellung lädt Ihr Bediener eine Docx-Datei herunter. Sie können dies jedoch mit diesem Schalter auf eine PDF-Datei ändern.
  5. Wenn aktiviert, öffnet dieser Schalter die PDF-Datei automatisch auf dem Gerät des Bedieners.
  6. Erfahren Sie mehr in den Parameter-Anleitungen.

So erscheint diese Prüfung in der Bedieneransicht:

doc print check 1

E-Mail-Prüfung

Was bei dieser Prüfung passiert: Sie können in einem Schritt einer Arbeitsanweisung eine „Drucken“-Schaltfläche einrichten. Wenn ein Bediener darauf tippt, wird er zum Senden einer E-Mail mit vorgefertigtem Inhalt an einen vordefinierten Empfänger weitergeleitet. Dadurch kann die E-Mail-Berichterstattung in Sekundenschnelle erfolgen. So funktioniert das:

doc email check

  1. Vorschau für den Bediener: Sie erhalten einen Eindruck, wie es auf dem Gerät des Bedieners aussieht.
  2. Wenn Sie dies auswählen, öffnet sich beim Tippen auf „E-Mail senden“ das Standard-E-Mail-Programm des Bedieners. Mit dieser Option können Sie jedoch keine Docx-Berichtanhänge mitsenden.
  3. Wenn Sie diese Option wählen, sendet die Azumuta platform eine E-Mail, sobald ein Bediener auf „E-Mail senden" tippt. Unter Nr. 5 können Sie den Docx-Berichtsanhang auswählen, der gesendet werden soll.
  4. Füllen Sie die verfügbaren Felder aus, um eine vollständige E-Mail zu erstellen. Lesen Sie mehr in den Parameter-Anleitungen.
  5. Verwenden Sie diesen Schalter, um zu wählen, ob Sie einen Docx-Bericht per E-Mail anhängen möchten (nur verfügbar, wenn Sie „E-Mail von Azumuta senden" gewählt haben).

So erscheint diese Prüfung in der Bedieneransicht:
doc email check operator view

Timer-Prüfung

Was bei dieser Prüfung passiert: Die Timer-Prüfung stellt sicher, dass Bediener eine vordefinierte Mindest- oder Höchstzeit an einem bestimmten Schritt verbringen, bevor sie zum nächsten weitergehen.

Die Timer-Prüfung ist dafür gedacht, die für bestimmte Schritte aufgewendete Zeit zu standardisieren, sodass Bediener kritische Prozesse nicht überstürzen und dadurch Konsistenz und Qualität im Betrieb erhalten bleiben. Zusätzlich kann sie verhindern, dass Bediener zu viel Zeit für eine einzelne Aufgabe aufwenden.

Hier eine Erklärung der Timer-Prüfung:

timer check

  1. Vorschau für den Bediener: Sie erhalten einen Eindruck, wie es auf dem Gerät des Bedieners aussieht.
  2. Konfigurieren Sie hier Ihre Timer-Einstellungen.
  3. Passen Sie hier die allgemeinen Einstellungen der Prüfung an.
  4. Sie können hier auch einen Parameter verwenden. Erfahren Sie mehr in den Parameter-Anleitungen.

So erscheint diese Prüfung in der Bedieneransicht:

docs timer check operator view

Prozedurprüfung

Was bei dieser Prüfung passiert: Sie können eine bestimmte Prozedur auslösen, sobald ein Bediener „Prozedur aufrufen“ antippt. So gehen Sie vor:

docs procedure report

  1. Vorschau für den Bediener: Sie erhalten einen Eindruck, wie es auf dem Gerät des Bedieners aussieht.
  2. Hier können Sie festlegen, welcher Text auf der Schaltfläche stehen soll. In diesem Screenshot lautet er „Print the serial number“.
  3. Wenn Sie diese Option wählen, führt ein vorprogrammiertes peripheres Gerät eine zuvor festgelegte Aufgabe aus. Erfahren Sie mehr über die Integration von Azumuta mit Peripheriegeräten.
  4. Wenn Sie diese Option wählen, können Sie Ihren eigenen Webhook konfigurieren.
  5. Dies ist die Option, die erscheint, wenn Sie Nr.4 gewählt haben. Sie können unzählige Prozeduren mit einem Webhook ausführen. Erfahren Sie, wie Sie Webhooks in Azumuta verwenden.
  6. Passen Sie hier die allgemeinen Einstellungen der Prüfung an.

So erscheint diese Prüfung in der Bedieneransicht:

docs procedure check

Hinweis: Sie können support@azumuta.com kontaktieren, wenn Sie Hilfe bei der Integration peripherer Geräte oder beim Erstellen eigener Webhooks benötigen.

Spezialprüfungen

Prüfung: Produktauftrag verknüpfen

Erfahren Sie mehr in der Anleitung zur Verknüpfung von Produktaufträgen.

Teileprüfung

Was bei dieser Prüfung passiert: Diese Produktprüfung stellt sicher, dass Bediener beim Zusammenbau eines Produkts nur die korrekten Teile (und in der korrekten Menge) verwenden. Bei dieser Prüfung muss ein Bediener entweder den Barcode eines Teils scannen oder die Teilenummer manuell eingeben. Sie können einer Teileprüfung ein oder mehrere Teile hinzufügen.

Wurden falsche Barcodes/QR-Codes gescannt oder falsche Teilenamen eingegeben, zeigt der Bildschirm ein rotes Signal an, das einen Fehler anzeigt, und der Bediener kann nicht zum nächsten Schritt fortfahren.

Ebenso erscheint ein rotes Fehlersignal, wenn die Anzahl der gescannten Barcodes/QR-Codes oder eingegebenen Teilenamen nicht mit der vom Admin festgelegten Menge übereinstimmt. Der Bediener kann erst dann zum nächsten Schritt wechseln, wenn alles in Ordnung ist.

Diese Produktprüfung verhindert, dass falsche Teile im Montageprozess verwendet werden, und stellt sicher, dass die Stückzahl stets den Vorgaben entspricht.

So verwenden Sie diese Funktion:

docs parts check 1

  1. Vorschau für den Bediener: Sie erhalten einen Eindruck, wie es auf dem Gerät des Bedieners aussieht.
  2. Wählen Sie, ob die Teileanzahl des Bedieners mit der in der Arbeitsanweisung angegebenen Menge übereinstimmen muss.
  3. Konfigurieren Sie hier Ihren Barcode-Typ, -Format und die zugehörigen Einstellungen. Unterhalb finden Sie eine Anleitung, wie Sie die Barcode-Eingabe anpassen können.
  4. Passen Sie hier die allgemeinen Einstellungen der Prüfung an.

So erscheint diese Prüfung in der Bedieneransicht:

docs parts check operator view

Variantenprüfung

Was bei dieser Prüfung passiert: In einer Arbeitsanweisung kann ein Bediener auswählen, welche Varianten auf seinem Arbeitsanweisungsbildschirm angezeigt werden sollen und welche nicht. Das ist wichtig, weil:

  • Wenn ein Bediener lange Zeit an einer bestimmten Variante arbeitet, können andere Varianten auf der Arbeitsanweisung ablenkend wirken. Daher können Bediener irrelevante Varianten ausblenden.
  • Bediener können sich schnell an Änderungen der Produktionsanforderungen anpassen, indem sie zwischen verschiedenen Varianten schnell und einfach wechseln. Varianten ein- und auszublenden ist in Sekundenschnelle möglich.
  • Bediener können Varianten überspringen, mit denen sie noch nicht vertraut sind.

docs variants check 1

  1. Vorschau für den Bediener: Sie erhalten einen Eindruck, wie es auf dem Gerät des Bedieners aussieht.
  2. Konfigurieren Sie, ob auf dem Bildschirm des Bedieners keine Optionen angezeigt werden sollen, falls Ihre Arbeitsanweisung keine Variante enthält.
  3. Passen Sie hier die allgemeinen Einstellungen der Prüfung an.
  4. Sie können hier auch einen Parameter verwenden. Erfahren Sie mehr in den Parameter-Anleitungen.

So erscheint diese Prüfung in der Bedieneransicht:

docs variants check operator view